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„Wenn wir unsere ursprüngliche Lebendigkeit neu entdecken, sind wir wahrhaftiger mit uns und anderen und erleben unsere Körper wieder als lebendiges Ganzes.“

In der Körperarbeit geht es darum, die Qualität deiner Kraft wieder zu entdecken, die Sehnsucht wahrzunehmen, dein Herz zu spüren, dich selbst tief zu erfahren und der Welt ungefiltert zu begegnen.
Wer bist du, was empfindest du, spürst du deine Lebenskraft und Freude? Wie ist dein Lebensgefühl?
Traust du Dich zu zeigen, was wirklich in dir vorgeht, auch die vermeintlich negativen Seiten? Oder vermeidest du, deiner Umwelt wirklich zu begegnen?

Heipraktiker und Körpertherapeut: Sigurd Triebsees

Zu meiner Person und therapeutischen Werdegang:
// geboren 1966 in Hamburg
// Weiterbildung seit 1991 in Atem und Bewegung nach Prof.Ilse Middendorf Heilpraktiker seit 2001
// Ausbildung zum Skan-Körpertherapeuten 1999-2002 bei Loil Neidhoefer und Petra Mathes / Skan Akademie Hamburg
// Ausbildung in Skan Theater-Therapie 2003-2005 bei Loil Neidhoefer und Petra Mathes / Skan Akademie Hamburg

 

Wenn die Sehnsucht grösser ist als die Angst

Unsere Körper sind häufig in ihrem natürlichem Energiefluss blockiert. Wir können oft nicht empfinden und ausdrücken, was gut und richtig für uns ist. Die ermüdenden und immer wiederkehrenden Verhaltensmuster kennen wir alle aus Beziehungen oder Freundschaften, wenn es darum geht, Nähe zuzulassen, Unangenehmes mitzuteilen oder Grenzen zu setzen.

SKAN-Körperarbeit macht die vielfältigen Manöver der Beziehungsvermeidung deutlich, sei es auf körperlicher, geistiger oder emotionaler Ebene. In der Arbeit wird durch vertiefte Atmung das Energieniveau im Körper deutlich erhöht. Der Körper wird spürbarer, angestaute Emotionen und zurückgehaltene Impulse kommen zum Vorschein. An dieser Stelle können intuitiv eingesetzte Formen der Berührung und des Gesprächs helfen, diese Gefühle vollständig zum Ausdruck zu bringen. Hierbei lösen sich energetische Blockaden, die im Körper festgehaltenen Erinnerungen und Emotionen werden wieder fühlbarer. In der zwischenmenschlichen Beziehung sind diese durchlebten Prozesse heilsam und führen zu aufregenden neuen Erfahrungen. Wenn wir unsere ursprüngliche Lebendigkeit neu entdecken, können wir wahrhaftiger mit uns und anderen sein und erleben den Körper wieder als lebendiges Ganzes.

Es erfordert Mut, sich mit der neugewonnenen Lebendigkeit im Alltag zu zeigen. Um hierfür praktische Erfahrungen zu sammeln, bietet SKAN im Verlauf der Therapie unterschiedliche Varianten der Gruppenarbeit an, insbesondere das sogenannte STREAMING-THEATER. Hier können in spielerischer Form und im geschützen Rahmen Charaktere und Rollen ausprobiert werden, die uns eher fremd sind und uns herausfordern, Neues zu wagen. Oder wir können auch einfach authentisch zum Ausdruck bringen, was uns bewegt, sei es Zorn oder Zuneigung.

Stimmen zu Skan – Körperarbeit

Ich kam mit dem Kopf voller Gedanken. Und was sind eigentlich Gefühle? Ich konnte mich immer weniger bewegen und war immer erschöpt. Und ich traf die Entscheidung: Ich will ins Leben zurück! Ganz ohne Worte sind meine Gedanken und Gefühle durch ein Tor in eine andere Welt gelangt. Dank der Arbeit kann ich heute körperliche Blockaden in meinem Körper aufspüren und meinen Atem zur Heilung dort hinschicken. Mit HIlfe der positiven Energie, die durch meinem Atem in meinem Körper transportiert wird, spült sich Altes, nicht mehr Nötiges, nie Gebrauchtes, falsch Verstandenes einfach raus aus meiner Seele. Dann lasse ich los, was meine Gedanken mir einreden wollen.

Eva

Gefangen in einer tiefen Isolation zur Außenwelt, hin zu einer nun möglichen herzlichen Verbundenheit.
Ich habe wieder gelernt mich zu spüren und verbal auszudrücken, über mich zu reden ohne Scham. Und weiß nun, was mein Wesen ausmacht. Ungeschminkt und rein.Etwas, das mir niemand mehr nehmen kann und mein Leben deutlich lebenswerter und intensiver macht.

Richard

Ich war im Kopf, weit weg von meinem Körper und meinen Gefühlen. Du hast meiner Existenz Leben eingehaucht. Egal was kommt, Du bist immer da, gibst mir Halt und einen sicheren Rahmen. Holst mich zurück ins Hier und Jetzt. Ich kann nun das Leben in mir spüren und es weckt die Sehnsucht nach mehr. Du gibst mir Mut und Kraft. Die Sitzungen bei Dir sind meine Oase zum „Durch – Atmen“ und Auftanken.

Delphina

Skan-Körperarbeit hat ihren Ursprung in der Vegeto- und Orgontherapie des Psychoanalytikers Wilhelm Reichs, der ein Schüler von Sigmund Freud war. Wegbereiter und Gründer von Skan war der amerikanische Psychologe und Körpertherapeut Michael Smith (1937-1989) der gemeinsam mit seinem Lehrer Al Bauman (1918-1998) wie nur wenige dafür gesorgt hat, daß die „klassische“ vegetotherapeutische Körperarbeit in ihrer ursprünglichen, schnörkellosen Direktheit und Effektivität erhalten geblieben ist. Seit den neunziger Jahren ist Skan vor allem durch die Arbeit von Loil Neidhöfer und Petra Mathes in Deutschland, Österreich und der Schweiz bekannt geworden.

Wie definiert sich SKAN-Körperarbeit?

Skan-Körperarbeit basiert auf der Fähigkeit, in Beziehung zu sein. Beziehung in der Körperarbeit ist energetisch definiert: als Fähigkeit zur vegetativen Identifikation, als Fähigkeit, sich mit anderen Menschen und der lebendigen Natur energetisch verbinden zu können, sowie als Fähigkeit, der Welt mit der Authentizität des eigenen lebendigen Kerns begegnen zu können.

Am Anfang steht also die Beziehung, die wir anbieten, nicht die Methode oder die Technik. Die zahlreichen, sehr effektiven Interventionsmöglichkeiten, über die wir verfügen, werden erst im Rahmen einer solchen Beziehung wirksam. Wir leiten unsere Klienten dazu an, ihren Atem wieder als heilsame, reinigende und vitalisierende Kraft zu erfahren und zu einer dauerhaft vertieften und rhythmischen Atmung zu kommen. Parallel dazu können verschiedene Massage- und Berührungs-Interventionen zur Anwendung kommen, ebenso Formen von Stimm-, Ausdrucks- und Bewegungsarbeit, sowie die Arbeit mit dem Energiefeld. Dieses technische Repertoire ist unerschöpflich und wird nicht mechanisch eingesetzt, sondern aus der jeweiligen Situation immer neu erschaffen.

Wie erklärt sich das energetische Prinzip der SKAN-Körperarbeit?

Im Prinzip folgen wir dabei der Reichschen Lehre von der sukzessiven Entpanzerung der sieben Körpersegmente vom Kopf zum Becken. Dabei wird der Organismus im gesunden Zustand als einheitliches pulsierendes Ganzes gesehen, mit einer charakteristischen pulsatorischen und mit der Atmung einhergehenden Gesamtbewegung („Orgasmusreflex“). Wenn diese Bewegung an einer oder mehreren Stellen behindert, unterbrochen oder blockiert ist, besteht unsere Aufgabe zunächst darin, die spezifische physische und psychische Qualität der Blockierung ausfindig zu machen, sie dem Klienten als seine eigene fortdauernde Aktivität bewußt zu machen, die Blockierungen aufzulösen und somit das ganzheitliche kooperative Funktionieren der verschiedenen Körpersegmente wieder herzustellen.

Im Verlauf dieser segmentären Entpanzerungsarbeit werden zwei wesentliche Energieverlaufsbahnen wieder restauriert: zunächst die vorderseitig vom Kopf zum Becken abwärtsfließenden natürlichen Körperenergien der „frontalen Persönlichkeit“. Dabei wird nach und nach die Re-Energetisierung des gesamten Körpers bewirkt: bei günstigem Therapieverlauf wird der Kopf frei von zwanghaftem Denken, Brust und Herz öffnen sich wieder, das Zwerchfell wird befreit aus der chronischen Hab-acht-Stellung, das Becken wird beweglicher, und die sexuell-genitale Funktion wird im günstigen Fall bis hin zur vollen orgastischen Potenz (wieder-) hergestellt.

Der zweite wichtige Energieverlauf, dem in der Skan-Körperarbeit besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird, ist das »Radiieren«, das beständige pulsatorische Expandieren der Energie vom Kern her zur Peripherie und darüber hinaus bis an die Grenzen des eigenen Energiefeldes, der „Aura“. Das Arbeiten mit der Radiation zielt auf die gesamtorganismische Ausdrucks- und Kontaktfähigkeit ab, während die Arbeit an den abwärts fließenden frontalen Energien die biologische Basis hierfür schafft: die wiedergewonnene Beweglichkeit des Körpers und das Strömungsempfinden (Körperbewußtsein).